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wir sollten nicht fragen, ob das denn alles sey, obnicht etwas Besseresund Bleibendes gefunden werde,und ob wir dem Eiteln nicht zu sehr unser Herz erge-ben haben? Wie wenig Sinn für Belehrung wür-de das verrathcn!
Gewiß verdienen die Schicksale, durch welche UnsGott im verflossenen Jahre geführt hat, gewiß ver-dienen die Leiden und Freuden, die wir erlebten undder Zusammenhang aller Umstande, durch welche wirgegangen sind, unsre Aufmerksamkeit. Gewiß ist esder Mühe wehrt, die Gesinnungen, die wir gehägt,die Thaten, die wir vollbracht, die Fortschritte, diewir gethan und die Fähigkeiten, die wir uns erwor-ben haben, einer gewissenhaften Prüfung zu unterwer-fen. Es kann uns nicht gleichgültig sepn, was dieZukunft uns bringen wird, welche Ereignisse uns be-drohen, und durch welche Art des Verhaltens wiruns am besten behaupten können.
Einen jeden unter uns erinnert der Wechsel desJahres an Dinge genug, bep welchen sein Herz be-wegt wird und seine Gedanken sich sammeln, wennwir sie Nicht absichtlich zerstreuen. Es kann uns heuteam wenigsten an Stoff zum stillen Nachdenken fehlen.Wohin wir uns wenden, welchen Andeutungen wirfolgen, von welcher Seite wir den Wechsel der Zeitbetrachten: überall werden wir etwas gewahr, wasunser Innerstes aufregt, und unfern Verstand inThatigkeit setzt. Ueberlcgen wir indessen alles recht:dann werden wir finden, daß zwey Stücke heute, vor-züglich unser stilles Nachdenken zu beschäftigen verdie-