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auf vielen Umwegen und nach mancherley Fehlschla-gungen zum Ziele gelangen, daß unser Zustand sick-schnell, oder daß er sich langsam und allmählich ver-vollkommne. Ihm ist es allein bekannt, wie den Un-srigen, der Menschheit und dem Vaterlande am glück-lichsten geholfen werde. . Unö geziemt es, indem wirüberall das Beste erwarten, und an dem nicht zwei-feln , was die Weisheit und Güte des Ewigen mitsich bringt, ruhig und glaubcnsvoll zuzusehen, wie erseinen großen Rath ausführen, und sich an uns- ver-herrlichen wird. Bey allem unserm Hoffen lasset unsalso nie vergessen, hinzuzusetzen: Herr dein Wille ge-schehe. Dann werden wir nicht aufhören zu hoffen,wenn auch unsre Erwartungen lange unerfüllt blieben,und wenn der Tod uns überaschte, ehe wir ihre Er-füllung gesehen haben; bis zum letzten Augenblickewird die Hoffnung nicht von uns weichen.
Denn als Christen dürfen wir unsreHoffnung nicht auf dem engen Raum desgegenwärtigen Lebens beschränken. Hierkönnen sie nicht alle erfüllt, hier können wir nichtvon allen Leiden erlöset, hier können nicht alle Ver-dienste belohnt, nicht alle Verluste ersetzt werden.Wohl uns, .daß unser Hoffen noch nicht aufhörendarf, wenn hier alles zu Ende ist! Wohl unS, daßsich mit unserm Glauben auch unser Hoffen cmpor-schwingt über die Leiche des Körpers und die Dunkel-heit des Grabes! Dort, meine Brüder, ist unser 'Ziel, dort vollenden sich alle Führungen Gottes, undwenn die Erde zu arm war, unsre Hoffnungen zu