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Ist es zu kühn, Erlösung von unserm Leiden, Ersahfür unsre Verluste, Erfolg für unsre Bemühungen,Verbesserung unsers Zustandes ist cs zu kühn,dieses alles auch für unsre Brüder zu erwarten: wennwir einen Gott kennen, der uns liebt, der unserBestes will, und dem nichts unmöglich ist? Freylichkönnen wir das Wann und Wie davon nicht bestim-men, aber daß alles einmal erfolgen werde, daraufdürfen wir sicher rechnen. Ist es Vermessenheit, derGesellschaft, welcher wir angehören und der Mensch-heit im Ganzen immer glücklichere Fortschritte zu ver-sprechen: wenn wir einen Got-t kennen, der uns zurWeisheit und Tugend bestimmt hat, der uns durchsie zur wahren Glückseligkeit führen will? O, wirverzagen nicht, du wirst deine Hand nicht abziehenAllmächtiger von dem Geschlechts, das^ru-liebst, demdu so ausgezeichnete Beweise deiner Huld gegeben hast.Mag es oft um unsers Besten willen nothwendig seyn,daß unsre Hoffnungen nicht erfüllt werden: sie wer-den doch nicht alle verloren seyn. Nein', viel Gutes,viel Erfreuliches wirst du auch in diesem Jahre jedemunter uns, dem Vaterlande und der Menschheit schen-ken. Getrost setzen wir unfern Weg fort: denn dubist mit uns.

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Nur noch mit Wenigem kann ich auf die Be-schaffenheit hindeuten, wodurch sich unsre Hoffnun-gen auszeichnen sollen.

Hoffet, vor allen Dingen, nichtsUngerechtes und Strafbares. Frommer