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das Vaterland und für die Menschheit, nicht so be-friedigt wurden, wie wir es erwarteten; sie erinnertuns aber auch daran, daß wir doch, nicht ganz leerausgegangen sind, daß uns in vielen Stücken gehol-fen ward, daß vieles sich gebessert hat, daß^dasmenschliche Geschlecht, wenigstens in Ansehung seinesäußern Zustandes und seiner geistigen Bildung, in ei-nem beständigen Fortschritte begriffen ist, und daß esselbst da, wo wir nichts entdecken, zahllose Mittel u.Anstalten gibt, wodurch unsre Hoffnungen erfülltwerden können.

Doch weit fester und haltbarer ist dieStütze, die der Glaube an einen weisenund gütigen Regierer aller Dinge un-fern Hoffungen gewahrt; und die Erfahrungwird erst dadurch recht sichtbar, daß sie mit mit die-sem Glauben in Verbindung tritt, und zur Verstär-kung und Belebung desselben dient. Selbst die aller-günsiigsttn Erfahrungen geben uns keine Sicher-heit, wenn uns dieser Glaube fehlt: denn, was sindsie alsdann anders als Verkettungen des Zufalls, dieoft zu unsrer Begünstigung ausfielen, daher die Ver-muthung erregen, daß sie ferner noch oft so ausfallenwerden. Aber, was bürgt uns dafür? Könnensie nicht auch ganz anders ausfallen? Der Glaubean einen Gott, der die Begebenheiten der Welt unddie Schicksale' der einzelnen Menschen lenkt, erhebtuns über die Erfahrung. Er läßt uns da noch hoffen,^ wo alle bisherigen Erfahrungen uns verlassen, oderwohl gar unsre Hoffnungen für thörigt erklären. Ist