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Festpredigten
Entstehung
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überlassen. Lasset mich deswegen jetzt sagen, woraufdiese Hoffnungen sich gründen müssen, damit wir siemit Zuversicht fassen können.

Das Erste, worauf es hier ankommt, ist: daßwir den festen Vorsatz haben, es an kei-ner nöthigen Anstrengung fehlen zu las-sen. Nichts mehr als unterhaltende Spiele unsrerEinbildungskraft, die der Zufall vielleicht einmal inetwas Wirkliches verwandelt, worauf wir aber nierechnen können, sind unsre Hoffnungen, wenn sienicht unsre Kräfte in Bewegung setzen, ihre Erfül-lung herbey zu führen oder wenigstens vorzubereiten.Gott gewahrt uns das Gute nur unter der Bedin-gung, daß wir selbst dazu Mitwirken, und es ist Thor-heit, zu erwarten, daß er'uns etwas ohne unser Zu-thun schenken werde, wo wir das Vermögen besitzen,es uns selbst zu verschaffen. Unverschämt, und darumauch vergeblich ist die Hoffnung des Tragen, der nichtsthun will. Was berechtigt uns, den Preis zu for-dern, indem wir uns weigern, die Arbeit zu leisten,womit er allein erkauft werden kann? Wollt Ihrhoffen für Euch selbst: so eilet auch, die Mittel anzu-wendett, die Euch von Euren Leiden befrepen, die Eu-erm Mangel abhclfen, eure Gesundheit widerherstel-len, die die Schmach, welche auf Euch'ruht, vonEuch abwalzen, die Euch Eure Verluste wieder erse-tzen, den Schaden an Euerm Vermögen wieder gutzu machen, die Eure gekrankte Ehre retten, die Euchbep Euern Bemühungen unterstützen, die Hindernissederselben aus dem Wege raumen, und Euern Zu«