Text.
Römer 12 v. 12.
Sepd fröhlich in Hoffnung.
Heute, m. Z>, ist es vorzüglich Pflicht des Wei-sen, fröhlich in Hoffnung zu seyn. Aber auch dieThoren hoffen. Ihre Hoffnung verräth entwederUnverstand oder ein schlechtes, leidenschaftliches Herz;und es ist unvermeidlich, daß sie zu Schanden werde.So sey nicht unsre Hoffnung. Lasset uns zu demEnde erwägen:
1. welchen Hoffnungen wir uns heuteüberlassen,
2> worauf diese Hoffnungen sich grün-den,
Z. wie sie beschaffen seyn müssen.
1.
Die Hoffnungen, denen wir uns heute über-lassen sollen sind: theils Hoffnugen für unsselbst; theils Hoffnungen für andre Men-schen; theils Hoffnungen für das Vater-land; theils Hoffnungen für die Mensch-heit.
Hoffen dürfen und sollen wir also füruns selbst, nahmlich: Erlösung von un-fern Leiden, Ersatz für unsre Verluste,Gelingen unsrer Bemühungen und Ver-beßrung unsers Zustandes.
Viele traf das neue Jahr im Unglücke an. So