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122
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Text.

Römer 12 v. 12.

Sepd fröhlich in Hoffnung.

Heute, m. Z>, ist es vorzüglich Pflicht des Wei-sen, fröhlich in Hoffnung zu seyn. Aber auch dieThoren hoffen. Ihre Hoffnung verräth entwederUnverstand oder ein schlechtes, leidenschaftliches Herz;und es ist unvermeidlich, daß sie zu Schanden werde.So sey nicht unsre Hoffnung. Lasset uns zu demEnde erwägen:

1. welchen Hoffnungen wir uns heuteüberlassen,

2> worauf diese Hoffnungen sich grün-den,

Z. wie sie beschaffen seyn müssen.

1.

Die Hoffnungen, denen wir uns heute über-lassen sollen sind: theils Hoffnugen für unsselbst; theils Hoffnungen für andre Men-schen; theils Hoffnungen für das Vater-land; theils Hoffnungen für die Mensch-heit.

Hoffen dürfen und sollen wir also füruns selbst, nahmlich: Erlösung von un-fern Leiden, Ersatz für unsre Verluste,Gelingen unsrer Bemühungen und Ver-beßrung unsers Zustandes.

Viele traf das neue Jahr im Unglücke an. So