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Erwartungen, die sich auf Erfahrung, auf den Glau-ben an deine Allmacht, Weisheit und Güte und aufdas Bewußtseyn redlicher Absichten gründen, weichennie von uns. Gesegnet ftp uns dazu diese Stundeder Andacht.
Herr, des Himmels und der Erde, Allmächti-ger, Wunderbarer, wir warten auf deine Hülfe.Amen.
Sehr verschieden, m. Z., waren wohl die Em-pfindungen, mit welchen diejenigen unter uns, die'wichtige Lebensveranderungen nicht ohne ernsthafteBetrachtungen und die denselben angemessenen Gefüh-le .vorüber gehen lassen, das neue Jahr angefangenhaben. Manche hat wohl der erste Morgen desselben ,in tiefer Traurigkeit angetroffen. - Arme, die nochimmer in ihrem dürftigen Zustande schmachten, Be-raubte, deren Verlust noch immer nicht ersetzt ist, Ver-kannte, denen man noch immer nicht Gerechtigkeit wi-derfahren laßt, Kranke, die noch immer vergebensauf ihre Genesung warten, Erschöpfte und Schwäch-liche, die noch immer das Gefühl ihres zerrüttetenZustandes mit sich herum tragen, schwer Beladene,von denen noch immer so viel gefordert wird, ohne daßman ihnen Belohnung gewahrte, Gebeugte, die nichts«ufrichtet, Trübsinnige, die nichts erheitert, Reue-volle, die nichts mit sich selbst versöhnt. Vielleichtfehlte cs auch nicht an solchen, die vor Traurigkeitkaum an Gott denken konnten, und die keinen sehnst-