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Endlich ist diese Aufmerksamkeit noch deßwegennöthig, damit wir unsre Wohlfahrt sicher-st e l l e n. Die Widerwärtigkeiten der Zeit drohen oft'unser Glück zu zertrümmern, die Verderbnisse derZeit — die Bedingungen desselben zu vernichten.Gegen beyde müssen wir uns zur Wehr setzen, gegenbeyde zweckmäßige Maßregeln treffen, wenn ihreNachstellungen und Angriffe uns nicht zu Grunderichten sollen. In dem Dunkel der Zukunft wirdmanches bereitet, womit unsre Wohlfahrt nicht beste-hen kann. Die Erscheinungen, die Denkart und dieSitten der Zeit kündigen oft große Zerrüttungen,allgemeines weit verbreitendes Verderben an. Vie-les wird stürzen, was jetzt noch fest.steht, vieles trau-riger, wilder, hoffnungsloser werden, als wir esjetzt finden. Wohl dem, der im Gegenwärtigen dieAndeutungen des Künftigen nicht Übersicht, der sorg-fältig um sich schaut, und wohl überlegt, waS darauswerden muß. Ihm wird cs gelingen, manches abzu-wenden, was sonst unvermeidlich wür, manches auf-zuhalten, was sonst früher einlraf, sich vor manchemzu schützen, was über andre hereinbricht. Und wenndas alles auch nicht wäre: er ist gefaßt auf das, waskommen soll; er hak eü in der Ferne kennen gelernt,er hat es von allen Seiten angesehen. Darum kannes ihn nicht wie andre ängstigen und niederbeugen.
Ihr sehet, m. Br., wie wichtig es ist, auf dieZeichen der Zeit aufmerksam zu seyn. So lasset dennauch uns nicht gedankenlos bey ihrem Veränderungenbleiben. Merkwürdige Zeiten hat uns Gott erleben