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blödeste Verstand es verkennen könnte. Wer merktes nicht, daß ein immer allgemeiner werdender Hangzum Verschwenden und Widerwillen gegen ernsthafteBeschäftigung bald die drückendste Noch — daß derallenthalben begünstigte Leichtsinn bald die wildeste Zü-gellosigkeit — daß der nie gesättigte Vergnügungsdurstein Heer entnervter Weichlinge — daß der Verfallguter Sitten völlige Unverschämtheit und ausgelasseneFrechheit — daß der Geist des Widerspruches, Zer-rüttung aller gesellschaftlichen Verhältnisse — daß dieinnere Schwache einer Verfassung, die Ungeschicklich-keit , die Bestechlichkeit und Treulosigkeit ihrer Hand-haber bald den gänzlichen Umsturz derselben — daßdie immer weiter um sich greifende Verachtung desHeiligen bald einen alles überschwemmenden, allesniedertretenden und verhöhnenden Unglauben herbepführen muß.
Das, m. Z-, sind Zeichen der Zeit. O, daßwir sie nicht verkannten, wo sie vorhanden sind, daßwir in allem unserm Thun stats die nöthige Rücksichtauf sie nahmen! Dadurch allein können wir die Wür-de echter Christen behaupten, uns den Ruhm wahrerWeisen verschaffen, und unsre Ruhe wie unsre Wohl-fahrt sicher stellen. Vergönnet mir noch einige Augen-blicke, dies aus einander zu setzen.
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Ist es uns davum zu thun, die Wür-de und die Gesinnungen wahrer Christenzu behaupten: dann dürfen wir den Zei-chen der Zeit unsre sorgfältige Aufmerk-