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IOI

wahren Wehrte geschätzt werden; wenn man die Ge-setze achtet und die Ordnung liebt; wenn der Geist ei-nes christlichen Wohlwollens die meisten regiert; wennman Eingezogenheit und Häuslichkeit allenthalben an-trifft. Der Ruhm der Religiosität, derWeisheit, der Rechtlichkeit, der Unei-gennützigkeit und der Häuslichkeit ist inder That der glänzendste, den man einem Zeitalterbeplegen kann. Wir dürfen denen Glück wünschen,die in einem solchen Zeitalter geboren sind; wir kön-nen nicht sicherer gehen, als indem wir uns ganz vondem Geiste des Zeitalters regieren lassen, wenn einsolches das unsrige ist.

Wollt Ihr Euch aber davon unterrichten: sodürfet ihr um di? Kennzeichen nicht lange verlegenseyn. Achtet nur auf die Güter, die man am mei-sten schätzt, auf die Vergnügungen, die man am lei-denschaftlichsten sucht, auf die Zwecke, nach welchendie meisten streben, auf die Beschäftigungen, womitdie meisten ihre Zeit ausfüllen, auf die Urtheile, dieman allenthalben hört, und auf das Benehmen, wo-durch sich der Menschen Sinn allenthalben zu erken-nen gibt.

In religiösen Zeitaltern findet man we-nigstens äußerliche Ehrfurcht vor Gott und göttlichenDingen; man weicht dem nicht aus, was uns anGott und göttliche Dinge erinnern soll; man scheutsich nicht, seinen Glauben öffentlich zu bekennen, undseine frommen Gefühle an den Tag zu legen; manbeschäftigt sich auch im Stillen mit religiösen Betracht