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thum an Stephanus zeigte, ist vieles, was füruns alle gehört, was uns allen erreich-bar ist, und was sich bey uns allen — undzwar immer finden soll; und das gerade istdas Wesentliche. In uns allen soll das EvangeliumLicht und Warme des Glaubens hervor bringen; inuns allen soll es einen neuen, bessern (Heist schaffenLeben und Freudigkeit der.Überzeugung, die inunserm ganzen Thun und Denken sichtbar werden.dlnS alle soll es-bewegen, die Wahrheit freymüthigzu bekennen, ohne -Rücksicht darauf,' was wir etwadabey wagen — uns alle in den Stand setzen, sodafür zu sprechen, daß die Gutgesinnten, die uns hö-re!:, gewonnen werden, und daß auch der Leichtsinnund der Unglaube es nicht wagen, die schuldige Ach-tung zu verletzen, daß wir auch dem Spötter,unddein Feinde der Wahrheit Ehrfurcht einstößcn. Unsalle soll es starken, daß wir das, was wir für unsrePflicht erkennen, mit Willigkeit thun, und uns beyallem, was daraus Unangenehmes für uns entstehenmag, dabey beruhigen, daß wir Gott und unsermGewissen gefolgt sind. Uns allen soll es Kraft geben,die Welt und uns selbst zu verlaugnen, wo wir ohnediese Verlaugnung nicht gut bleiben könnten. Unsalle soll es lehren, die Leiden der Zeit mit Unter-werfung unter Gott und Hoffnung zu ihm gelassenerdulden. In uns allen soll es, je mehr unserEnde heran naht, Himmelsgefühl beleben, und unsdurch frohe Gedanken der Ewigkeit unfern Ueber-