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allem mit dem bloßen Wissen zu begnügen/ hat dieGefühle Unferr- Herzens erkaltet. Und diesen Sinn,diese Verfassung der Seele tragen wir auf das künf-tige Geschlecht über; Viele unter uiw haben sie schönin der Jugend angenommen / und nie etwas keNNengelernt. Sehet da die Gründe, warum, uns unsreZeit die Erscheinungen nicht mehr zeigt, von welchenwir so eben Eine in ihrer Majestät betrachtet haben.

Doch ich gebe es zu/ daß die Umstande vieles da-zu bcytrugen das Außerordentliche zu bewirken, waswir in jener Geschichte antreffeN. Ich gebe zu/ daßder Eifer einer neu gestifteten/ überall gedrückten undverfolgten Gesellschaft/ daß die Nahe uNd das leb-hafte Andenken der Begebenheiten, auf die sie gegrüntder ist, daß das sinnliche Leben, welches die LehrendesEvangeliums für die ersten BekeNner desselben hatten,und der Einfluß deN diese auf ihre Gemütsbewegun-gen äußertet!/ daß der Gedanke, als Märtyrer derWahrheit zu sterben, daß selbst eine feurige Einbil-dungskraft sich Mit der Kraft des Glaubens vereini-gen mußten, um einen Stephanus so zu entflammen,daß er den Himmel offen sah; Wir leben nicht mehrin Zeiten/ wo jeNe Umstände den Wirkungen deSEvangeliums zu Hülfe kommen/ und Nur wenige bessitzen eine so feurige Einbildungskraft. Mit Rechtwürde Man deN einen Schwärmer NeNneN, der in dengewöhnlichem Lagen des Lebens / worin wir UNs be-finden, von sich behaupten wollte, er sehe den HiM-inrl offen/ der von den erhabenen Gegenständen der

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