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voller, jetzt der Glanz jener großen Erinnerungen desHimmels, Gottes, des Erlösers immer Heller. Auf-wärts richtete sich sein Blick; da sähe er denHimmel offen und die Herrlichkeit Got-tes und Jesum stehen zur Rechten Göt-ter. Da hörte er nicht mehr das tobende Geschreyder Menge; da bemerkte er es wohl kaum, daß dieSteine schon um ihn flogen; da achtete er nicht mehrder Schmach der Erde. Im Vorgefühl der ewigenFreude ruft ex: Herr Jesu nimm meinenGeist auf; dir, verklärter Menschensohn, schwebtjetzt mein Geist entgegen, dir, den ich mit dem Blu-te hier bekannte, werde ich bald nahe seyn. Es istder Ausdruck des Glaubens, der nun bald überwun-den hat, was wir in diesen Worten vernehmen.

Doch das war die Wirkung des Ehristenthumsan seinen Zeugen noch nicht ganz. Er sinkt aufferne Knieundbethet: Herr Jesu behal-te ihnen ihre Sünde nicht. Wer erinnertsich hierbey nicht der Worte des sterbenden Erlösers:Vater vergib ihnen, sie wissen nicht, wassie thun! Auch darin schwebte ihm das Bild desErlösers vor;.auch darin verherrlichte sich an ihm derchristliche Glaube. Ist es zu viel, wenn der ApostelJohannes spricht: unser Glaube ist der Siegder die Welt überwindet? O, er überwin-det mehr als die Welt, er überwindet auch das Herz;er überwindet auch die Gefühle und Aufwallungen desHerzens, die mit unserm Lebensgefühle auf das ge-naueste verbunden, und deßwegen unter allen am