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zu beobachten, und dann noch bey eini-gen Bemerkungen verweilen, die zurnähern Anwendung auf uns dienen.
Stephanus, wird uns in den vorgelesencn Wor-ten geschildert, als ein Mann voll Glaubensund heiligen Geistes, d. h. mit andern Wor-ten : er verband mit einer lichtvollen Einsicht und einerlebendigen Ueberzeugung ein starkes Gefühl und einegroße Warme für die Sache des Ehristenthums. Erwar von ihr ganz durchdrungen; er dachte er lebte inihr. Solcher Männer bedurfte es gar sehr zu derZeit da das Ehristenrhum noch jung war, durch dieZahl und das Ansehen seiner Bekenner wenig ver-möchte , und dagegen mit vielen Hindernissen und mirmächtigen Feinden zu kämpfen hatte. Es fehlte aberauch nicht daran, die meisten, die sich zum Ehristen-thum bekannten, waren aus wahrem Bedürfniß An-hänger desselben geworden. Zu einem solchen Schrittemußte Drang des innern Menschen und eine Ueber-zeugung, an der das Herz eben so viel Antheil hatteals der Verstand, bewegen; und nur wenige niedriggesinnte waren im Stande, sich aus Nebenabsichtenhinzuzudrängen. Was man aber auf eine solche Wei-se geworden ist, das ist man ganz. Die Lage desEhristenthums enthielt die dringendsten Veranlassun-gen, sowohl sich durch öftere Prüfungen von seinemGlauben immer mehr zu vergewissern, und mit dem-