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Entstehung
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Glücke und Hoffnung im Tode, da sind alle Kräftedes Geistes in einer rastlos fortschreitenden, sie immermehr bildenden und veredelnden, Bewegung.

Dies sind indes nur die gewöhnlichen Wirkun-gen des Christcnthums. Die Geschichte hat uns auchungewöhnliche aufbchalten, und an diesen zeigt essich, waS das Ehristenthum ist und wirkt, wo eS invollem Glauben und in voller Liebe umfaßt wird, undwo es seine ganze Kraft äußern kann. Wir erblickenda Menschen, die es gleichsam über die Granzen derirdischen Natur erhoben hat, deren Glaube fast biszum Schauen lebendig, deren Liebe zu jedem Opferbereit, deren Pflichttreue Freudigkeit, deren Geduldunerschütterliche Festigkeit deren Muth Helden-muth, deren Hoffnung Vorgefühl, -deren Ruhe imTode hohes Entzücken war. Es thut Noth, in un-fern Zeiten der Kalte an solche Beyspiele zu erinnern,theils um uns von den hohen Wehrt des Evangeliumszu überzeugen, theils um uns zu einer heilsamen Prü-fung unsers Sinnes und Wesens zu veranlassen.Und wo könnte dieses schicklicher geschehen als an demgegenwärtigen Feste; besonders da'uns die Episteldes heutigen Tages selbst ein solches Beyspiel aufstellt.

Wir lesen diese in der Geschichte der Apostel imsechsten Kapitel vom achten Verse bis zum zweytendes siebenten Kapitels und vom ein und fünfzigstenVerse des siebenten Kapitels bis zu Ende desselben.

Wir wollen dieser Erzählung folgen, um dar-in die herrlichen Wirkungen des Ehri-stenthums an Einen seiner ersten Zeugen