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kommenheit, in einer Starke und Reinheit zu zeigen,worin wir sie erblicken müssen, wenn unsre Bemüh-ungen um sie von Erfolg sepn sollen. Der Sohn Got-tes allein konnte sich auf den Thron der Herrlichkeiterheben, und sich auf Erden eine Gemeine sammeln,die unter feinem Schutze sich bildet zum ewigen Leben-Ihr sehet, wie wichtig es für unfern Glaubenist, daß Jesus der Sohn der Maria und der SohnGottes war. Nun verschwinden alle Zwei-fel, nun dürfen wir von ihm alles erwar-ten.

Eben so wichtig ist es für unsre Ge-sinnungen gegen Jesum. Der Sohn derMaria verdient aber in eben dem Maßeunsre Liebe, alö der Sohn Gottes unsreVerehrung.

Zu blendend ist der Glanz des Göttlichen, alsdaß ein sterbliches Auge mit Wohlgefallen in dasselbehineinschauen könnte, zu erhaben seine Majestät, alsdaß wir uns ihm, mit den zutraulichen und kindlichfrohen Gefühlen der Liebe nähern dürften. ReineLiebe zu Gott können daher allein diejenigen haben,die selbst schon göttlichen Sinnes geworden sind. Nurein hoher Grad der Tugend macht uns der echten undvollkommenen Liebe zu Gott fähig. Damit 'wir aberdie Anfänge dieser Liebe empfinden, muß Gott sichuns menschlich zeigen, wie er es in seinen köstlichen Ga-ben und schönen Anordnungen täglich thut, und wieer es insbesondre durch den Unterricht und die PersonJesu gethan hat. Die Schauer der Ehrfurcht durch-