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bar, und nur, wenn wir an ihr festhalten,können wir alles von ihm erwarten, undihn mit vollem Rechte als Erlöser prei-sen.

Mit einer Zuversichtlichkeit, die seine Ueberzeu-guNg unzweydeutig zu erkennen gibt, und mit einerBestimmtheit, die gar keinen Zweifel überfeine wah-re Meynung zurück laßt, erklärt sich Jesus oft für denSohn Gottes; als Sohn Gottes fordert er Glau-ben, und stellt die Weigerung dieses Glaubens, alsetwas äußerst Strafwürdiges dar. Er behauptet, daßer mit dem Vater in dem genauesten Verhältnisse ste-he, daß der Vater ihn auszeichne, daß er ihm die wich-tigsten Geschäfte übertrage, und daß matt ihn ehrensolle, wie man den Vater ehre. Und diesem Vorge-bcn gemäß handelt er immer. Mit dem Ansehn einesGottessohnes treibt er die Käufer und Verkäufer ausden Tempelhallen; mit dem Ansehen eines Gottessoh-nes bestraft er die Fehler, enthüllt er die Laster derersten im Volke, und wie nur ein Gottessohn ant-worten durfte, antwortet er seinen Richtern. Ist eserlaubt zu sagen: Jesus habe sich darin nach einemgewissen Sprachgebrauchs bequemt, oder er habe sichjenes Vorgehens nur bedient, um die Aufmerksamkeitund das Zutrauen seiner Zeitgenossen zu gewinnen?Wie vertragt sich das mit der übrigen Offenheit undRedlichkeit seines Charakters? Und welche ungeheureAnmaßung war es dann, nun auch wirklich als Got-tessohn zu handeln, und alle Ansprüche eines Gottes-sohnes geltend zu machen? Wie ließe sich das verei-