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da er unser Führer sepn will zum höchsten Ziele derVollendung.
Nicht genug, daß in uns herrliche Anlagen verbor-gen sind, sie sollen auch hervorgezogen und gebildet wer-den. Sie hervvrzuzrehen und zu bilden, war derZweck des ganzen LebeNsund aller Bemühungen Jesu!Was kann mehr dazu geeignet seyN, Gottessinn in unSzu wecken, und ihn über alles Widerstrebende den Sieg,zu verschaffen, als Lehren, wie sie Jesus vortrug, dasBepspiel, das er vor uns leuchten ließ, eine Liebe, dieselbst das Leben für uns dahin gab, Hoffnungen, die al-les umschließen, was wir uns vernünftiger Weise wün-schen können, und dasVerhaltniß zu Gott, in welchesJesus uns brachte! Wo der Geist des Christenthumslebendig ist, da zeigt sich überall Läuterung, Veredlung,Erhöhung der Menschlichen Natur, da verwandeln sichGebrechen in fugend, Schwäche in Kraft, Finsternisin Licht, da treffeNWir das Menschliche in seiner edelstenGestalt — und in ihm das Göttliche an, da erhebt sichdie Menschheit zum höchsten Gipfel ihrer Würde. Wasist edler als Liebe, reine/ herzliche in allem Wohlthunthatige Liebe? Diese Liebe ist das Wesen der Religion,die Jesus der Welt brachte/ sie ist die Seele der Gemei-ne, die er auf Erden stiftete. An der Hand dessen, des-sen Geburt wir heute feycm/ sehen wir dich, von Gottausgezeichnetes und gesegnetes Geschlecht, muthvollundohne Aufhören fortschreiten auf der Bahn der Vollkom-menheit. Deiner wollen wir uns heute freuen mit hei-liger Freude. Heilig ist diese Freude: denn sie be-zieht sich nicht auf vergängliches Gut und irdische Lust;