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Festpredigten
Entstehung
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sie bezieht sich auf das Ewige- auf die Würde des un-sterblichen Geistes, auf die Hoheit unserer Bestimmung-Ueberall, wohin das Christenthum hat dringestkönnen, hat es auch den Zustand der Menschen erleich-tert und verbessert, überall hat es Jrrthümer zerstreut-die Gewalt des Lasters eingeschränkt, Aufklärung undNachdenken befördert, die Sitten verfeinert, die sanf-ten Gefühle der Menschlichkeit geweckt und gepflegt, dieBande der Verwandschaft und der Liebe geheiligt, derVerbindung zwischen Obrigkeiten und Unterthanen einefreundlichere, den Rechten der Natur mehr angemesse-nere Gestalt gegeben. Kunstfleiß, Betriebsamkeit,nützliche Erfindungen, Bequemlichkeiten jeder Art,zahllose Mittel der Lebensverschönerung sind in seinem >Gefolge gewesen. Noch ist das Christenthum durch derMenschen Schuld, weit davon entfernt, so zu wirken,wie es wirken könnte und sollte. Welche Früchte wür-den wir erblicken, welche Ursache würden wir finden,die Menschheit glücklich zu preisen, wenn es seine Herr-schaft weiterverbreitet, sich aller Gemüther bemächtigt,und überall die Gesinnungen gebildet hatte, zu welchenes uns erheben will. Aber auch schon das, was wir jetztwahrnehmen, enthält Veranlassung genug zur heiligenFreude.

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Natürlich wird diese Freude nichtweniger Freude über uns selbst seyn.Denn wir gehörest ja der Menschheit äst; die Würdeihrer Natur ist ja auch unsre Würde; die Fähigkeiten,