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wirklich zu freuen, als an dem Tage, wo der unsermGeschlechte geschenkt ward, der sich überall als das Bildder Gottheit und den Widerschein ihrer Herrlichkeitdarstellte. Ja in ihm, dessen Ankunft wir heute fey-ern, ist Gott den Menschen gleichsam fühlbar gewor-den. Er konnte mit Recht sagen wer mich siehet, dersiehct den Vater. Wir dürfen nur achten auf dieEinsicht und Kraft, die in seinen Reden und Thatenleuchten, auf die unbefleckte Tugend, die seinen Wan-del auszeichnet, und auf die innige Liebe, womit erseine Brüder umfaßt, um darin die Weisheit undMacht, die das Weltall tragen, die Heiligkeit, dieuns ihr Gesetz ins Herz schrieb, und die Güte zu der-nehmen, die sich ewig aller ihrer Werke erbarmt.Eben darum muß aber auch

die heilige Freude dieses Tages zugleich Freudeseyn über Jesum selbst. Wer, m.Br., wer,der Sinn hat für das Würdige und Gute, für das,was der Menschheit Ehre und Heil bringt, sollte sichseiner nicht fteuen? Welch ein Glanz der Majestätund der Huld umgiebt ihn! In welcher Große undHerrlichkeit steht er da, in der Geschichte der Welteinzig, nie übertroffen, nie erreicht! Wen das Voll-endete erfreut, wer sich sehnt, dieses Vollendete schonauf Erden zu finden, wen es mit tiefer Wehmntherfüllt, statt dessen überall das Schlechte und Gebrech-liche anzutreffen, der richte seine Blicke auf den, derheute der Welt geboren ward ; an ihn wird er, zur