mervolle seinen Schmerz, der Jrdischgesinnte seinealltäglichen Beschäftigungen und Genüsse, mit derWonne der Anbetung zu betrachten dein großes Werk,und zu preisen deine unendliche Güte. Amen.
Nie, m. Z-, kann der, den der Geist des Evan-Heliums beseelt, darüber klagen, daß der Freude inder Welt wenig sey. - Der gemeinen, irdischen Freu»de mag es freplich auch für ihn nicht viel geben: dennes ist dieser Freude Gesetz, daß sie immerfort mit demSchmerze wechsele; ein ununterbrochener Genuß der-selben vertragt sich eben so wenig mit der Beschaffen-heit als mit der Bestimmung des gegenwärtigen Lebens.Darauf rechnet aber auch — darüber beschwert sichderjenige nicht, den der Geist des Evangeliums be-seelt. Er kennt die Flüchtigkeit,' das Ungenügendeund die Armuth dieser Freude; er ist weit davon ent-fernt, sie für dem Zwecke seines Dafepns zu halten;er kann ihrer entbehren, und sich dabei doch glücklichfühlen. Und wenn er bemerkt, wie die Menschen imGenüsse dieser Freude sich selbst und ihr Edelstes ver-gessen , von ihrer Würde herabsinkeN, zu durchaussinnlichen und weichlichen Geschöpfen erniedrigt wer-den, und die vorzüglichsten Kräfte des Verstandes unddes Willens einbüßeN: dann könnte es ihm wohl eherscheinen, als ob der Freude noch zuviel in der Weltseyen — zu viel für den Ernst, den vernünftige Wesenimmer behaupten sollen/ zu viel für die Bemühungen,