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Festpredigten
Entstehung
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welche die Ausbildung und Veredlung eines unsterbli-chen Geistes verlangen.

Aber er kennt eine andre Freude, als die gemei-ne und irdische reiner in ihren Quellen, edler in .ihrer Beschaffenheit, erhabener durch ihren Gegen-stand , herrlicher in ihren Wirkungen eine Freu-de, die im Innersten seines Gemüthes ihren Ursprunghat, die aus den würdigsten Anstrengungen der See-le, die aus der Erhebung über alles, was gemeinund irdisch ist, aus der Betrachtung und dem Gefühledessen, was dem Menschen ewig das Höchste bleibt/hervorgeht. - An dieser Freude wird es dem nie feh-len, den der G ist der Religion beseelt. Sie hangtnicht von äußerlichen und zufälligen Dingen, nichtvon der Beschaffenheit unsers Körpers oder von derStimmung unsers Gemüthes ab. Sie ist allein dieköstliche Frucht des Lebens, welches das Evangeliumin uns gebildet hat. In jeder Hinsicht ist dieses Evan-gelium eine Bothschaft der Freude. Indem es unserHerz von der indischen Freude abzieht, öffnet es das-selbe der himmlischen und ewigen. Der Apostel drücktnichts anders als das eigentliche Wesen des Evange-liums aus, wenn er spricht: Freuet Euch in denHerrn allewege und abermals sage ichEuch, freuet Euch. Alle Belehrungen, die dasEvangelium uns mittheilt, alle Verheißungen, die es»Ns vorhält, vorzüglich aber die Gesinnungen, zuwelchen es uns erheben will, sind dazu geeignet,, unsmit einer stillem, andachtsvollen, heiligen Freudezu erfüllen. Wir dürfen nur erwägen/ was das