nende Buhlerinnen, eine Steuer gelegt 2 ). Einervon den spätem (iberherrn Roms, dem sonstvieles Gute nachgesagt wird,' Alexander Severus,meinte, der Abgabe das Empörende zu nehmen,wenn er sie zur Unterhaltung der Schauspiel-Anstalten bestimmte 3); eine Verwendung, durchdie man noch jetzt in manchen Städten dieserSteuer das Wort redet.
Wenn unter der berüchtigten Steuer, zuderen Vertheidigung ihr Urheber Vespasianeinen verfehlten Witz anbrachte 4) 5 e ine Ab-gabe zu verstehn ist, welche von den Walkernund Wollwäschern eingefodert worden, die sichallerdings des besteuerten Gegenstandes zu ih-rem Geschäfte bedient haben 5), so war esein, wo nicht ärgerlicher, doch unwürdigerund abgeschmackter Besteurungs-Einfall. Undkleinlich verfuhr der schon genannte Alexan-der, als er gewisse Handwerker besteuerte, die'der Ueppigkeit fröhnten 6)
2) Suefön, Calig. c, 40,
3 ) Lamprid'. iü Alex, c. 23 ,
4) Suelon, Yespas. c, 23 ,
5 ) Athenaius I, XI, p, 484,
6 ) Lamprid, 1 , c, •