I
A b 1 a f s.
§• r. .
Germanen.
j^afs unter den Friesländern noch im drei-,zehnten Jahrhundert die Sitte bestanden habe,einen Erschlagenen nicht zu beerdigen , bis dieFamilie desselben wenigstens einen Verwandtendes Mörders ergriffen , und zur Genugthuungtodtgeschlagen hatte, wäre fast unglaublich,wenn es nicht von einem unverdächtigen Manneerzählt würde i). Erst dem DominikanermönehDado, einem Friesen, gelang es, seine Lands-leute von dieser Unmenschliche eit abzubringen.
l) Thomas Canlipratanus, bonum universale de apibus.Ed. Georg Golvener, Duaci 1627. 8. 1 . II. c. 1,p. 120. —Der Verfasser liiefs eigentlich WilhelmHeinrich, war gebürtig aus Leeuw S. Peter, beiBrüssel, lebte im Kloster Cantiprat, in einerVorstadt von Cambrai, und führte den Ordens-namen Thomas. Er starb im Jahre 1280,