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§• ir.
Grundsätze der Solonisclien Landsteuer,
Zuvörderst wurden die Abgaben vorn Getreide,Wein und Oel nicht mehr in Natur geliefert,sondern Geld an deren Stelle gegeben. Dannhörte die bisherige ungerechte Gleichheit auf,die mit dem Zehenten verbunden ist; die Grund-stücke wurden veranschlagt, und nach Mafsgabedes Ergebnisses der Abschätzung eine Stufen-folge in der Steuer-Holle entworfen. 'Ehe dieselbedargeslellt wird, entsteht die Frage, nach welchemGrundsätze die Abschätzung vorgenommen wor-den ? Es könnte scheinen , man habe dieAussaat dabei zum Grunde gelegt; denn einalter Schriftsteller i) sagt, die Fünfhundert-seheffler hätten diesen Namen geführt, weilsie so viele Scheffel von Früchten gebauethätten, Aber der Ausdruck bauen *) kannnicht anders heissen sollen, als erndten.Es ist auch dieser Schriftsteller kein sonderlicherGewährsmann ; denn in der Aufzählung derAthenischen Bürger-Ordnungen läfst er die so-genannten Zeugiten aus. Offenbar war derGrundsatz, nach welchem man bei Veranschla-gung der Ländereyen verfuhr, kein anderer,
x) Schot. Aristoph. eqq, 624.yi&oyuv.
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