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Hastigkeit und Pflichttreue, als für äußerliche Übun-gen, die dem Zeitalter entfremdet — viel Aber-glauben, noch mehr Unglauben, zum Gefolge ha-ben. Das läßt sich im Allgemeinen erbaulich hö-ren. Allein böse Grundsätze, alte Gewohnheiten sindnicht so leicht zu bannen, und im Einzelnen ist dieAusführung jeder bessern Erziehungswelse von sehrzarter nnd schwieriger Natur.
Ihr sprechtvo» Moralien ? von abgenutzten Gän-gelbändern? Leider, je höher die Erfindungen undKünste der Üppigkeit stiegen, desto empfindlicherverloren die BilduHgsmittel an Nachdruck, die inglücklichem Zeiten dem kindlich frommen, unver-künsteltcn Menschensinn so ehrwürdig waren. Ebendaher rennen die überbildeten Völker sichtbar ihremVerderben entgegen. Allen thnt eine religiöse undsittliche Wiedergeburt wahrlich höhere Noch, alseine politische, und unter den Besserungöbedürsti-gen nehmen die Franzosen, eben die, die ,'n derüberwiegenden Verbildung an der Spitze der Bil-dung zu stehen wähnen, unstreitig die erste Stellerin. Dieß wissen und bekennen ihre besten Freun-de , so fern sie zu den Denkern gehören. „Nicht denThron des Königthums, rief ein Volksfreund indem Rache der 500 gegen Ende des vergangenenJahrhunderts, den Thron des Sittenverdcrbniffeshättet ihr umstoßen sollen. Von allen Seitenumringt es uns und wühlet um sich, wie ein