Inhalt.
I. Falsche Behauptung. Der Rhein ist-Frankreichs natürliche Gränze.Widerlegung. Was für Frankreich natürlich
ist, must auch für Deutschland natürlich seyn. GroßeFlüsse sind aber nirgendwo natürliche Gränzen unddürfen nicht dazu bestimmt werden. Die Unterjo-chung der linken Rheinseite würde die Unterjo-chung Deutschlands, und diese die Unterjochung Eu-ropas zur Folge haben. Die Franzosen haben inden Jahren 1794 bis 1813 sich so betragen, daßdie Ehre der Fürsten nimmermehr ähnliche Ein-griffe gestattet. S. 1.
II. Falsche Behauptung. Die Rheinlän-. der verlangen wieder französisch zu
werden.
Widerlegung. Das ist eine boshafte Ver-läumdung. Die Rheinländer denken alle noch dar-an, wie schmählich es am Rheine nm5'^-n Fran-zosen hergegangen. Frankreich kann den alten Wunschnach der Rbeingränze nicht ohne, geschweige mitGewalt verfolgen, ohne geradezu die Rechte an-derer Volker zu verachten und sich für befugt zuhalte», Deutschland nach Belieben zu zerstückeln.S. 8.
III. Falsche Behauptung. Die Friedens-schlüsse 1814 u. 1815 sind durch dieJuli-Revolution 1330 im Ganzenvernichtet.