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so dumm sind die Deutschen nickt, zumal, da sieauf eigene Kosten so tüchtig dazu beigetragen.Wir sind auch so aufgeblasen unklug nicht, vor«schreiben zu wollen; wir rathcn und empfehlen nur.Wir selbst eignen uns das Gute der Fremden gernan, und freilich auch manches Böse. Allein Euro-pas mittbcilsamcs Herz läßt frei aus- und ein-strömeu und schlägt für Alles, was achtbar ist,warm und hoch.
Wer könnte auch die Regsamkeit und die Fülleder Anlagen verkennen, womit der Schöpfer dieFranzosen gesegnet hat? „Eben mit ihren Vorzü-gen," schrieb der unsterbliche Jean Paul ( 1808 )damals gewiß nicht spöttelnd, „mit ihrer Umsichtig-keit , ihrer leichten frohen Lebcnsansicht, ihrem schnel-len Entschlüsse, sollten wir gelehrte, aber schwer-fällige , wackere und biedere, aber etwas unbe-holfen uns gcbehrdende Deutsche uns gegen sie weh-ren." Ja, die Franzosen sind immer noch, was sievon jeher waren: geistreich, gewandt, witzig, an-stellig , tapfer, unverwüstlich, für alle geselligenTugenden und vornehmlich für die Ehre empfäng-lich. Besonders gilt dieses, und die unversieglicheFreundlichkeit, der Muth in Gefahren, die heitereHeldenkraft, die Ausdauer im widrigsten Geschicke— von der Klasse, welche durch die Jrrsale derUmwälzung bisher nur Verluste über Verluste haterleiden müssen, von der Klasse der Landbebauer,
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