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lehren? Steigt aber ein Schmcicheler mit Bücklin-gen heran, dem Horen sie gern zu und bewundernden Verstand. Obzwar das Trauen auf Lügenwor-1e in den Tagen der Noth einem losen Zahne ähn-lich ist und einem verrenkten Fuße."
Dieses Alles geben wir zu. Denn was die Welt-geschichte ihren Jahrbüchern eingeschrieben, kannnimmermehr ausgclöscht und in Abrede gestellt wer-den: die französische Revolution wurde durch Will-kührherrschaft, durch schonungslose Volksunter-drückung aus früher» Zeiten, durch schnödes Ver-achten der öffentlichen Meinung, durch das ärger-liche Sittenverdcrbuiß der Nouss aus höhernStänden, durch den unversöhnlichen Gegenkampfder Bevorrechteten, durch Ränke und Gaunereienunsäglicher Art veranlaßt und vorbereitet sowohl,als mißleitet und geschändet. Allein nichts destowe-uiger bleibt wahr: die Unphilosophen, die, Theilsaus Mißverstand ihrer Freiheits- und Gleichheits-lehre, Theils aus Eigennutz und unlauterer Ge-sinnung — den Adel und die Geistlichkeit, alsKörperschaften, aushobeu und die Königliche Würdebeinahe zu einer Beamteu-Bchörve herabsetzten, ha-ben sich noch gröblicher gegen ihr Vaterland ver-sündigt und tödtliche Wunden ihm zugefügt. Denndurch die Abstufungen der Stände wird jenes un-erläßliche Gleichgewicht hervorgebracht, welches je-dem gemeinschädlichen Eigenwillen steuert und die