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Allerdings war in Frankreich eine Umformungvom Haupte bis zu den Gliedern nöthig. Wozu aber,oder vielmehr, woher die schrecklichen Kämpfe?Bei den Vorzeichen der allgemeinen Währungwürde eine gutwillige billige Aufhülfe hingereichthaben, das arme Volk zu befriedigen, ja, zu be«säiifiigen und zu erfreuen. Was geschah? Die imStolze Gebornen achteten das Volk gering, mitÜbcrmntb wiesen sie die Warnungen der Redlichenzurück, die in der ersten verfassungbildenden Ver-sammlung den wankenden Thron zu stützen suchten.Viele unter diesen , die es mit dem Vaterlande ambesten meinten, wurden mit den Empörern verwech-selt. Schon unter Ludwig XIV., und noch früher,wäre es nöthig gewesen, die Großen unumwundenzu belehren und für die Entbindung des Volkes;«sprecben. Wer hätte es freilich wagen mögen, derScheingröße in den Weg zu treten? Wie übel,als des Herzogs Nie. von Villeroi Lebensre-gel noch in der Blüthe ihrer Geltung war, wür-de es dem Prediger in der Wüste ergangen seyn!Indcß würde der Rath eines Weisen, hätte manihn damals befolgt, Frankreich und Europa vorder Umwälzungsseuche wahrscheinlich behütet ha-ben. Allein von jeher (Sprichw. XXV. 19.) ginges nicht anders. „Sagt irgend ein Geringer dieWahrheit, der findet selten Gehör. Die Höflingesagen: was Mt doch Dem ein? Will Der uns be-