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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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ge fassen, als die erleuchteten Erzbischöfe am Rhei-ne einträchtig die Angelegenheiten der Kirche desVaterlandes beriethen, als auf Deutschlands Hoch-schulen die freisinnigsten staatsrecht- und -wirth-schaftlichen Erörterungen erschienen, als nicht derhohe Adel, soudern der dumme gemeine Adelsstolzin unübertroffen schön geschriebenen Werken, inunzähligen Volksschriften, Schauspielen, Gedich-ten dein Gesvötte, ja der Verachtung bloßge-geben , in der öffentlichen Meinung unmöglich sichnoch lange hätte behaupten können. In dieser undin noch mancher Hinsicht ist uns Zeitgenossen nichtzu verargen, wenn wir ans Überzeugung denruhmredigen Franzosen erwiedern: kein Volk hatauf die Bildung, welche während jener Jahreaus Deutschland sich über Europa würde verbrei-tet haben, wäre der Umwälzungssturm nicht da-zwischen gefahren weniger geachtet, als ebendas französische während seiner Zirkelsahrt. Dochnein! nicht das irregeleitete Volk, sondern seineunphilosophischen Aufklärer, seine den Krieg überAlles liebenden Anführer, seine in Formeln erstar-renden Gesetzgeber verschulden es, daß die Er-wartungen Europa's so schmerzlich betrogen undstatt der Gründung cincs reinern Staatenlebensdie Grundlagen desselben erschüttert wurden.