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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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gen geradezu: die Staatsumwälzung ist der euro-päischen Bildung nicht günstig, sondern hinderlich.gewesen. Die unstreitig wohltkätigen Folgen der-selben , die Gleichheit vor dem Gesetze, die Auf-hebung gemcinschädlicher Vorrechte, Frohnen, Zehn-ten u. f. sind in andern Staaten ohne gewaltsa-me Eingriffe in das Eigenthumsrecht bewerkstelligtworden, weil sie, im Urrechte der Menschennatnrgegründet, den Völkern, die Sinn für Recht ha-ben , unmöglich vorenthalten werden können. Siewaren lange vor der Umwälzung bekannt und soklar ausgesprochen, daß der Eigennutz einiger We-nigen der allgemeinen Anerkennung sich nur ohn-mächtig entgegenstellen konnte. Die stürmische Re-volution hat viel Heilsames niedergcrissen und we-nig für das öffentliche Wohl anfgebaut. Hätten dieGesinnungen der Billigkeit, die gegen Ende desvorigen Jahrhunderts an den Höfen Friedrichsund Joseph's n. und in der t?sr,nanr'a Lacravorherrschend waren, sich ruhig entwickeln dürfen,das Verfassungs- und Nertrctungswesen stände wahr-scheinlich jetzt auf einem gesunder» Grunde.

Die Geschichtforscher in später» Jahrhundertenwerden diese Frage aus höhern Standpunkten undmit Hellem Überblicke untersuchen, aber schwerlichanders entscheiden. Sie werden den Dilduugszu-stand der europäischen Völker während der denk-würdigen 1770 bis 1790er Jahre prüfend ins Au-