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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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alte Treu' für unsere Fürsten so seicht nicht ausdem Herzen zu verdrängen. Wird aber im Ernstebehauptet, die französische Staatsumwälzung scyauch unsere Schule gewesen und habe zu unsrerVerstttlichung beigctragen, so wissen wir nicht, obwir darob lächeln oder weinen sollen. Was mögendiele Frcihcitslchrcr unter Verstttlichung verstehn ?Etwa die Tugend der Selbstverläugnung? Nu»freilich wohl, darin sich zu üben, bekamen dieVölker Gelegenheit genug. Wir verbitten uns aberähnliche Bildungsversuche für die Zukunft. Sie mah-nen allzu sehr an die Gewaltstreiche jener Män-ner des Schreckens, die sich im Blute badeten undVorgaben, die Welt zu beglücken. Schüchtern wer-fen wir einen Blick auf die Erbaulichkeiten, die inLübeck, Hamburg und in so vielen andernStädten vorsselen. Beklommen denken wir an dieSittenmuster, die während der französischen Ober-vormundschaft uns vorleuchteten, und wie auffal-lend ein gewisses heroisch - cannibalisches Wohlge-fallen au Mordauftritken zuzunehmen begann, einestoisch-entschiedene Gleichgültigkeit gegen die großenAderlässen, wie unter Carl IX. der wohlbekann-te Tavannes sie nannte.

Den im Vcrfassungswescn so hochgcstiegenenFranzosen wird unser Gerede drollig vorkomme».Aber wir ungehobelten Deutsche achten nichts über-hoch, was nicht gleich zum Zwecke führt, und sa-