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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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lernen. Wie? hat der Sclavendienst euch sostumpfsinnig gemacht, daß ihr die Ruthe nochküssen »löget, die man über euer» Nacken schwingt?Haben die Kämpfe, die Siege so wenig gefruch-tet, die wir auch für euch so glorreich bestan-den ? Ist das der Dank für die Versittli-chung, wozu das große, geistreiche, das neu-erstandene Frankreich euch die Bahn eröffnet«? ?Gab es je eine höhere Erziehungsanstalt, alsunsere Staatsumwälzung? Hat nicht selbst un-ter dem Getöse der Waffen unsere Bildung undverhältnißmäßig auch die eurige unglaublicheFortschritte gemacht? Wartet nur, bis ihr einstdieselbe Stufe erstiegen, bis ihr wenigstens diePreßfreiheit errungcu und gleich uns zurMündigkeit gekommen. Dann wolle» wir denTriumpf der Grundsätze, der unveräußerlichenMenschenrechte brüderlich mit einander feiernund ihr werdet uns für die unschätzbaren Wvhl-thaten danken, die Frankreich dem menschlichenGeschlecht' erwiesen.

SM i d e r l e g u n g.

Nur sachte! wir deutschen Bürgersleute wollenhübsch gelehrig und bescheiden seyn. Bei all unsrerDemuth bekamen wir zwar noch keine Ruthe zuküssen, außer der eisernen Napoleons, die wir mitZorn in Stücke zerschlugen, zum Beweise, daß die