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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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Mißtrauen gegen die Bourbonen nicht nur, son-dern gegen alle gekrönte Häupter zu erregen. Wür-dige, das Heil des Volkes thätig befördernde Staats-männer wurden verdächtigt, minder rechtschaffene,vielleicht mitverschworeue, wurden hochgcpriesenund rundumher schwankende Verwirrung, gähren-der Unfrieden verbreitet.

Die Bildung der Völker kann zum Guten, oderzum Bösen gelenkt, aber sowenig, als der heran-rcifcnde Mann in das Knabenalter znrückgcdrängtwerden. Die Fürsten Europa's müßten in der ver-alteten Römischen Grundregel /»«ovetur"

befangen, starrsinnig auf dem bestehen,

und keine Ahnung von dem Geiste des Zeitalters,keine Kenntniß von den regen Lebenszeichen, vonden Fortschritten, Bedürfnissen und Erwartungenihrer Völker haben, könnten sie den Rückgangder Geistesbildung auch nur für möglich halten,geschweige ihn befördern wollen. Die täglicheErfahrung belehrt sie, fe gebildeter das Volk,desto leichter, desto erfreulicher ist die Aufgabe derRegierung, desto ungestörter die Vollziehung derGesetze. Sie sind so weit entfernt, den Ansprücheneiniger abgelebten Unverbesserlichen zu gefallen- demfranzösischen Volk die Früchte der Revolu-tion zu mißgönnen, daß sie vielmehr auf das