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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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Zu gleicher Zeit bemeisterten sie sich der Tages-blätter, um auch die Geschichte der Gegenwart zuverfälschen. Man weiß, mit welcher Unverschämt-heit sie die grundlosesten Gerüchte ausstreuten. Diereizbaren, mit solchen Brennstoffen überfüllten Köp-fe mußten endlich wohl in Flammen gerathen. Eingroßer Thcil des französischen Volkes verfiel in ei-nen ficberbaften Taumel gekränkter Eigenliebe undbeinahe in Wahnsinn vor auflvdernder Rachbe-gierde. So fuhren sie seit 1814 fort, Haß und

aller Schärfe des Ausdruckes beobachten sie das Deco-rum. Mil kaltem Blute, mit einer abgcschliffenen Mäßi-gung und Ueberlegenhcit theilen sie die herbsten Scitcn-hiebe aus.

Desto mehr mag man bei dem Lesen ihrer Mümoiresauf der Hut scyn. Was für Aufschlüsse aus den Schrif-ten der Montholon, Foucha, Savary, Le Fain, Vou-rienne, u. ähnl. zu erwarten, weiß jedermann. Niemandkann aber die von Dulauve, Lacretelle, Fleury de Cha-boulon, Segur u. A. in ähnlichem Geiste geschriebeneGeschickswerke lesen, ohne die Feinheit zu bewundern,womit die lieben Landesgenossen entsündigt werden,während den Fremden so viel Unfuges und Anlasses da-zu untergeschoben wird, als nur irgend thunlich. Werdie Sprache der Diplomaten etwas zu deuten versteht,wird beglaubigte Sammlungen zu Rathe ziehen, umvon der Mitte der Wahrheit nicht zu verirren. Künfti-gen Geschichtschreibern , besonders der denkwürdigen Jah-re 1813 18lö ist die Hirt. <Iu oongrös che Vionnopsr l'suleur die I'kistoiro c!o ls ckiplomstis trsna.1'. 1 Z. l'sr. 1829. zu empfehlen, als ein antiäo-turn gegen die seinen sowohl, als die gröber» Gespinnsteder Täu'chung. Doch dem ächten Gescbichlforscher stehnLicht und Schallen de- große» Gemäldes im geistigenUeberblicke vor Augen.