geres auf Erden, als ein biederes Urvolk, in sei-ner unversehrten Lebensfülle. Das Zerspalten derVölker, um eigennütziger Zwecke willen, ist einVerrath wider die Natnr. Die göttliche Ordnung»erstattet solche Eingriffe nicht und bestraft sie frühoder spat. Betrachtet einen Hanptstrom, so Ihrdas Große in Gedanken zu überschauen vermöge!,von seiner Wiege an bis zur Mündung, oder nurin der Nade einer Anfahrt, in dem Umfange ei-ner Krümmung. Könnt ihr die Pulse des Volks-lebens berechnen, daß an beiden Ufern zur Ver-herrlichung GotteS blüht? Welch ein Wogen gleich-artiger und doch unendlich mannichfachcr Neigun-gen , Bestrebungen und Kräfte! Welch ein Hin-über und Herüber verwandter Gefühle, altererv-ter Meinungen und Sagen, gemeinsamer Hoffnun-gen, Freuden und Leiden! Welch ein Gewebe vonBedürfnis' , wechselseitiger Theilnahme und Sorgezwischen Gemeinde und Gemeinde, Freund' unsFrennse, Eltern, Kindern und Angehörigen, inden täglich anders sich gestaltenden Verzweigungenmenschlicher Schicksale und Lagen!
In diesem Betracht, ist jeder große Flug einnnverjährbares Eigenthum, ein Gemeingut desVolkes, dessen Wohnsitze er umspült, ein majestä-tisches Ganze, das nicyt durch Gewaltstreiche, nichtdurch eifersüchtige Sperren mißhandelt, nicht ver-stümmelt und entheiligt werden darf von der Hand