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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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Widerlegung.

Deutschlands friedliebende Söhne antworten oh-ne Arg und Trug: eine für Frankreich natürlicheGrunze muß auch für Deutschland eine natürlicheseyn. Eine Gränze, die für unser Vaterland gera-de die widernatürlichste wäre, kann für Frankreichiiniuöglich als eine natürliche gelten. Je verschie-denartiger einige Völker in innerlicher Bezie-hung, desto unerläßlicher ist die Gleichstellung ih-rer äußerlichen Verhältnisse und Berührungs-punkte. Was dem Einen gerecht, sey dem Andernbillig. Die Natur hat nirgendwo große Ströme zuGränzscheiden zwischen großen Völkern bestimmt.Im Gegentheil, in allen Welttheilen werden diegroßen Flußgebiete zu beiden Seiten von Völkernbewobnt, die innigst verbunden sind durch gemein-same Abstammung und Lebensart. Die Ströme sindgleichsam die Pulsadern des Lebens in ihnen.

Der Staatsmann, der darauf antrüge, die aufder einen Seite des Stromes wohnenden Landes-kinder von ihren Brüdern auf der andern Seitezu trennen, der müßte nicht wissen, was Volk,was Vaterland ist. Der müßte zu zertheileu wa-gen , was der Himmel vereinet hat. Der Staats-mann, der bei solchem Anträge nicht in edeln Zorngcrietbe, mußte ein Schwächling ohne Herz undohne Würde seyn. Es gibt nichts Achtnngswürdi-