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Fallversuche über die Umdrehung der Erde
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Gevierte weite Bretöffnung gehen musste, wenn man auf der unternStation überzeugt seyn wollte, ob das Flammenbild auf der obern rich-tig werde gesellen werden. Es ist kaum zu sagen nöthig, dass derobere Beobachter den Moment des Auftreffens der Kugel an dem Ver-schwinden des Bildes der Lampe im Spiegel bemerkte.

b.) Die Uhr.

Schon Benzenberg (a. a. 0. pag. 534) ist der Meinung, eine Uhrmit conischem (oder Centrifugal-) Pendel sei bei dergleichen Versu-chen die beste Tertienuhr. Wir bedienten uns einer solchen; dasPendel macht Einen Umlauf in 80 Tertien, und der unmittelbar vonihm getriebene Zeiger giebt einzelne Tertien an.

An der Axe dieses Zeigers befindet sich eine Gabel, durch welchedas Pendel umgetrieben wird. Hält man die Uhr an, so geht dasPendel mit seiner Gabel nichts desto weniger fort, nur mit dem Un-terschied, dass diese nun von jenem getrieben wird. Allerdings wirddabei der Ausschlagswinkel des Pendejs kleiner und kleiner, bis esnach 20 bis 30 Umgängen zur Ruhe kommt.

Keine Centrifugalpendeluhr wird bekanntlich einen ganz richtigenGang haben, weil man den Einfluss der Temperatur, der verschiede-nen Friction etc. nicht aufzuheben vermag; bei der gebrauchten istdie Unregelmässigkeit des Ganges dadurch vermehrt, dass sie von ei-ner Feder ohne Schnecke getrieben wird, so dass kurz nach dem Auf-ziehen die Kraft stärker wirkt, das Pendel weiter ausschlägt, und dieUhr schneller geht, als wenn sie bald abgelaufen ist. Da es hier je-doch nur auf die richtige Bestimmung der Tertien während einiger Se-kunden ankam, so konnte der Fehler nicht bedeutend werden; er istübrigens dadurch möglichst vermindert worden, dass wir die Uhr im-mer wieder aufzogen, wenn sie eine Stunde gegangen war, und dasPendel so stellten, dass sie in einer Stunde 6 bis 10 Sekunden gegeneinen Chronometer vorgieng; denn da zur Beobachtung es immer nöthigwar, die Uhr anzuhalten, so verminderte sich dadurch ihr Ausschlag,und sie lief bei der Beobachtung langsamer, als bei ununterbrochenemGange. Es war nicht möglich, die Grösse des dadurch herbeigeführ-ten Fehlers zu schätzen, und es ist deshalb auch keine Correction

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