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Fallversuche über die Umdrehung der Erde
Entstehung
Seite
48
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eher tiefer als der übrige, und von demselben 'ziemlich scharf getrenntwar. Am 27sten August wurden die Dimensionen von 4 solchen Eindriik-ken genauer gemessen, es war nach Tafel V Figur 1, welche den Ein-druck der ersten Kugel darstellt:

ab cd

ef

gh

ik

bei der lten

34. 30,5.

20,7.

12.

6,7 Millimeter.

- 2ten

32,2.30,8.

23,2.

14.

7,0

- 3ten

31,5.30,0.

19,8.

12,0.

4,3

- 4ten

32,0.32,0.

16,0.

12,5.

'7,0

und mk variirte zwischen 4 und 5 Millimeter.

Wenn ein Eindruck auf mehrere Ilolzstiicke fiel, deren Jahresringeverschiedene Richtung hatten, was besonders bei der Kanonenkugelhäufig vorkam, so war derselbe oft anscheinend sehr unregelmässig, je-doch immer demselben Prinzipe folgend, z. B. wie auf Tafel Y. Figur 2, .wo den Mittelpuncten ab cd der von vier Kugeln zusammengefalleneEindruck e/gA, und dem gemeinschaftlichen Mittelpuncte i der Ein-druck klmn, von einer grossem Zinnkugel, und der Eindruck opqr,von der Kanonenkugel entspricht.

F.) Versuche über Compression der Luft in der Lottedurch die fallenden Kugeln.

Kurz ehe eine Kugel unten aufflog, hörte man oben einen tiefenTon; er rührte wahrscheinlich von einer durch die Kugel bewirktenCompression der Luft her. Man verband daher den einen Schenkeleiner O förmig gebogenen, theilweise mit Spiritus gefüllten Glasröhremit der verschlossenen Lotte, während der andere Schenkel nach Aus-sen mündete; es war indessen beim Fall der Kugel keine Bewegungder Flüssigkeit bemerkbar. Jener tiefe Ton zeigte sich besondersintensiv beim Fall der Kanonenkugel.