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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
Entstehung
Seite
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Nachricht nicht blos auf Tertullian, sondern auf dieälteste Kirchengeschichtp *) ohne Zweifel des Hegesip-pus, da Eusebius in seiner Äirchengesch. Nichts da-von meldet. Es läßt übrigens kein vernünftigerMann sich einfallen zu behaupten, daß jeder der al-ten Kirchenväter alle Ereignisse und Begebenheitenaufnehmen und überliefern müsse. Daher ist es wi-dersinnig, wenn Ellendorf aus dem Stillschweigendes Papias, dessen Schriften nicht einmal auf unsgelangt sind, oder eines Polykarpus, von dem wirnur einen Brief an die Philippen haben, des Poly-crates, dessen Eusebius nur erwähnt, des Jrenäusu. s. w. bestreiten will. Es ist auch eine baare Lüge,was Ellendorf beifügt, die römische Kirche habe dieNachricht über Johannes für Dichtung gehalten. Dennin dem sehr alten von Nosweid herauSgcgebenen Mar-tyrogium liest man: II. Xon. Aluji. 8 . älorrn.^P08toli, (juunllv nute portum lutinnm in ier-ventis viel tiolio missu 8 « 8 t. Die spätem Mar-tyrologien und Kalendarien haben diese kurze Ankün-digung weiter ausgeführt. Man lese ^lioni. 8 , lin-krmi, Usimrlli iVInrtvroIo^. Dem Andenken istsogar in dem liturgischen Ordo des Gelasius undGregorius eine eigene Messe gewidmet, ohne hier dergothischen, gallicanischen und mozorabischen Liturgienzu gedenken, worin dieselbe Messe auf den 6 . Maiverkommt.

*) 81 leZamus eocl68ins1icas Iiistori.is, 1a r>uib»8Ivrtur, c>uoä et 1>>86 prapter martzrium sit n>Is-8ii8 io kerveoti8 viel «iolluin. 6ommentar> 1aMatt!,. Ltvr. NI. ^om. VII. 1.56.