der Abfassung des Evangelium Marci verhielt essich folgendermaßen. Da Petrus öffentlich zu Romgepredigt, und durch den h. Geist angetrieben, dasEvangelium verkündiget hat, so ersuchten Viele derAnwesenden den Markus, als welcher ihn schon seilängerer Zeit begleitet hatte und sich aller seiner Re-den wohl erinnerte, das, was Petrus gesagt hätte,aufzuschreiben. So schrieb also Markus sein Evan-gelium und übergab es denen, die ihn darum ba-ten. Wie Petrus dies erfahren, hat er es weder be-flissentlich gehindert, noch auch ihn dazu aufgemuntert."
Was sagt nun Ellendorf, um dies Zeugniß desgroßen Lehrers von Alerandrien zu schwächen? —Erstens: „Clemens habe demPapias nachgeschrieben."Woher weiß dies Ellendorf? Von Papias findetman gar keine Spure in den Schriften des Clemens.Aber gesetzt auch, glaubt H. Ellendorf, der große Leh-rer von Alerandrien, der alle Philosophen seiner Zeitso streng geprüft, so meisterhaft widerlegt hat, habeohne Prüfung eben so den Papias ausgeschrieben,wie er (Ellendorf) den Meister Velen und den An-ton de Domini-,? Möhler gibt in seiner Patrologiedem Clemens das schönste Zeugniß: „Clemens hat,das wird, wer seine Schriften gelesen, mit Bewun-derung eingestehen, den Bedürfnissen seiner Zeit ausden Grund gesehen." Ellendorf will ihn uns alseinen leichtgläubigen Mann verstellen: Ein Beweis,daß er des Clemens Schriften nur von Aussen ange-sehen habe. Anders urtheilen selbst die ProtestantenWalch, Olshausen (Aechtheit der vier kanonisch.Evangelien, S. 98.) G u erike (De 8eiio>.