samkeit, den Namen des Petrus an einzelnen Stel-len cinzuschaltcn, wo es weder die Umstände des Fak-tums erheischten, noch dasselbe für sich durch diesenZusatz ein besonderes Licht gewann, wie Mark. I,
36. V, 37. XIII, 3. XVI, 7. weiset auf eine in-dividuelle Angelegenheit des Schriftstellers hin. Diejedesmalige Gegenwart dieses Apostels und die ver-letzliche Erwähnung derselben, wo sie zur Beleuch-tung der Erzählung nichts beitrug, konnte nur nocheinen zweiten historischen Zweck, die Beglaubigungdurch sein Zeugniß haben. Zum Wenigsten erkläretsich das Interesse des Markus, den Namen des Pe-trus, ohne Erfordcrniß in Beziehung auf die Um-ständlichkeit oder Deutlichkeit der Begebenheit, hinzuzu thun, aus den Berichten der Alten über die Quel-len des Markus völlig, so wie diese hingcworfcnenSpuren mit diesen Berichten so gut übcreinstimmcn,daß sie die Zuverlässigkeit derselben begünstigen undbekräftigen." Dies ist das Urthcil des gelehrten Hug.
Nun weiter, H. Ellendorf! — „Und nun nochder Unsinn, daß Petrus das Evangelium des Mar-kus approbirt und verordnet habe, daß cs in denKirchen vorgelcscn würde. Das Buch war ja aufEingebung des h. Geistes geschrieben und hatte da-her seine ganze Beglaubigung." — Wer hat dennden Römern gesagt, daß das Buch auf Eingebungdes h. Geistes geschrieben war? besonders da nachdem Zeugniß des h. Lukas I, 1. Viele unternommen "hatten, dergleichen Aufsätze zu verfertigen. Die Nö-
*) Einteilung ii. Theih H. Auflage Z. 27 S. 112.