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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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die Worte: Als der Apostel diesen Vorfalldurch eine Offenbarung des Geistes er-fahren. Was ist nun natürlicher, als daß dieSchüler die einmal gehörten Vorlesungen ihres Leh-rers, weil er abwesend ist, schriftlich aufgefaßt be-gehren ?

Die zweite Stelle, welche Ellendorf eben so sinn-los und völlig erdichtet nennt, befindet sich im 39.Kap. III. B. des Eusebius:Auch dies sagt der

Presbyter Johannes, wie Papias erzählt. Da Mar-kus der Dollmctscher Petri war, so schrieb er sorg-fältig auf, was er sich erinnerte; doch nicht nachder Ordnung, wie es Christus geredet oder gcthanhatte. Denn er hatte den Herrn nicht gehört, warauch nicht in seinem Gefolge gewesen. Hernach aberwar er, wie gesagt, bei Petro, der seinen Unterrichtnach dem Bcdürfniß seiner Zuhörer anstclltc, undnicht einen nach der Ordnung zusammenhängendenVortrag der Reden des Herrn machen wollte."

Hier sperrt Mendorf das Maul auf und ruft:Das ist das Urthcil eines Ignoranten" wodnrchcr der ganzen literarischen Welt kündbar macht, daßer der größte Ignorant aller Ignoranten ist.DesMarkus Evangelium ist geschrieben, wie das der übri-gen Evangelisten; fährt Ellendorf fort, man fühlt,cs ist von einem Augenzeugen." Sic haben aller-dings, H. Mendorf, ein eigenes Gefühl, wie eineneigenen Verstand. Denn unsere besten Schrifterklärcrfühlen ganz anders. Wir wollen hier nur daö Urtheileines I)r. Hug, dem man doch exegetisches Gefühlnicht abfprechen darf, ansühren." Eine solche Sorg-