angibt, wovon cr seine Notizen erhalten hat, wie hierder Fall ist, oder wenn cr sich aus seine eigene Er-fahrung bezieht. Darum läßt sich nicht das so ge-schwind als absichtliche Dichtung verwerfen, wascr von den Töchtern des Apostels Philippus und vonandern Thatsachcn berichtet, die cr erlebt hat. Neh-men wir an, daß cr um das I. 120. ein Mannvon scchszig Jahren war, so konnte cr als Knabedie Erweckung eines Todten durch des Philippus Toch-ter zu Hicrapolis erlebt haben. Denn er sagt keines-wegs, daß diese Erweckung geschehen sey, als cr schonBischof zu Hicrapolis war. Ucbrigcns kann demH. Ellendorf nicht unbekannt sepn, was in Betreffdes Papias und seiner parodoren Meinungen seinLandsmann I)r. Molckcnbuhr in einer eigenen Ab-handlung kritisch erörtert hat.*) Wir wollen nunzuerst, ehe wir die von Ellendorf angeführte unrich-tige Stelle beleuchten, dasjenige ausheben, was Eu-sebius und Hieronymus aus seinen Werken anführen,wodurch sein Zeugniß beurtheilt werden kann. El-lcndorf hat sich wohl gehütet, dies mitzutheilen. „Ick-trage kein Bedenken, so sagt Papias, das, was ichehemals von den Vorfahren gelernet und gut im Ge-dächtniß ausbewahrt habe, nebst unfern Erklärungenhierher zu setzen, um die Wahrheit derselben durchunser Zeugniß zu bekräftigen. Denn ich folgte nicht,wie gewöhnlich geschieht, denen, die viel plauderten,sondern den, welche Wahres lehrten; nicht denen.
v,88. 17. Xn 8. Ireimeus, ausliau», «lo»
kueriot niilleiiüi'ii. Slooasterii -Vssxlml. 17SS,