aufgehalten, Wunder gewirkt und von den Römern,die ihn für einen Gott gehalten, mit einer Statuebeehrt worden sey, die Justin selbst gesehen habe.*)Hiebei hätte ja der h. Märtyrer auch erwähnenmüssen, daß Petrus zu Rom diesen Simon gestürztund besiegt habe, wie Eusebius berichtet- „SeinStillschweigen enthält den stärksten Beweis, daß ihmPetri Aufenthalt zu Nom durchaus unbekannt war."'— Und dieser Einwurf gibt uns den stärksten Be-weis, daß E. sich nie mit dem Zwecke dieser Apologievertraut gemacht hat. Justin stellt dem Kaiser denUnsinn des Götterdienstes vor, wie die Heiden auchdie schlechtesten Menschen als Götter verehrten, ihnen- Statuen errichteten. Er kommt so auf Simon vonSamaria, dann auf Menander, ebenfalls ein Sa-maritan aus dem Dorf Capparetäa, zuletzt aus Mar-cion. Wie gehört nun hierunter der h. Petrus, unddessen Aufenhalt zu Rom?
Papias.
Da Papias nach Ellendorfs Urtheil der Vaterdrr Sage von Petrus Aufenthalt zu Rom seynsoll, so sucht er dessen kirchliches Ansehen auf das
*) Ellendorf meint zwar, Justin habe sich versehen. Aberdaß Justin sich nicht getäuscht habe, und auch nicht ge-tauscht worden sey, beweiset Dom Maran in derkrselut. all Justin! operu l>nrt. NI. Lag. 6. —lillemout Slemoriur. ll'om. II. 1, I. i>SA. 34t>.Stz'uii. ikliirlb^ ull -lustiu. SI. — -^vAUst. Or8iNiat. evcls8. lam. II. p. 619. Lumper Ni8t. tkeo-