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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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schoss von Antiochien, sey, so erwähnt er auch indem Brief an die Römer mit keinem Worte des Pe-trus als des Gründers ihrer Kirche, als des erstenrömischen Bischofs." Warum soll Ignatius sichauf etwas bezogen haben, was von Keinem der da-maligen Zeit in Abrede gestellt wurde, und wozu erzunächst keine Veranlassung hatte! In dem Briefan die Traller grüßet er diese: in rrpostolico clm-rnetere. Soll das nicht hindeuten auf die apostoli-sche Nachfolge? In dem Briefe an die Römer wirdgesagt: Ich gebiete euch nicht, wie Petrusund Paulus; sie waren Apostel, ich binein Verurtheilter; sie waren frei, ich einSclave bis auf diesen Tag. Ellendorf setztden ersten Worten noch bei: Ich bitte euch blos,um so den Ausdruck zu schwächen, den die Worte:wie Petrus und Paulus gethan haben, Hervor-bringen müßen. Selbst die interpolirten Briefe lei-den dies Einschiebel nicht. Man muß überhaupt ge-stehen, daß Ellendorf es in dem literarischen Schmug-gelhandel sehr weit gebracht hat. Er weiß für seineSache einzuschieben und auszumärzen, wie er in derobigen Stelle das Wort Petrus als eingeschmuggeltabweisen will.

Justinus.

Der h. Märtyrer Justin soll für Ellendorfs An-sicht ein neuer Zeuge seyn, weil er Nichts sagt.In seiner I. Apologie die er dem Kaiser Antom'nusPius gegen das Jahr 150. überreicht hat, berichteter, daß Simon Magus nach Nom gereiset, sich dort