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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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Thatsachen, wobei die Glaubhaftigkeit der redlichstenMenschen in Anspruch genommen wird, lassen sichnicht so leicht erdichten oder feil bieten ohne Wider-spruch, dies beweist die Geschichte und die täglicheErfahrung, und dies ain allerwenigsten bei kirchli-chen Ereignissen. Denn alle vornehmen Kirchen, wor-unter besonders die Römische gezählt werden muß,hatten ihre geschworenen Notarien, die gewissenhaftdie vorzüglichsten Begebenheiten aufzeichnetcn. Daßnoch in dem dritten und vierten Jahrhundert mehreredieser Notarialprotokolle vorräthig waren, ergibt sichaus den Zeugnissen der alten Väter und aus denMartprerakten. Es lassen sich zwar Umstände bei-fügen, die zum Theil erdichtet, zum Theil übertriebensind, dadurch kann die Wahrheit einer Thatsachezwar verdunkelt, nicht aber ganz aufgehoben werden.

Doch Ellendorf will uns hier zuvorkommen. S.71. schreibt er:Man wird sagen, daß eine solcheDichtung nicht möglich war, wenn ihr nicht wenig-stens die Anwesenheit Petri zu Rom als Thatsachezu Grunde lag." Er antwortet: Das folgt nunnicht. Jakobus ist nie in Spanien gewesen, und dochhat sich die Sage gebildet. Petrus ist nie 25. Jahrein Rom gewesen und zwar als Bischof, und doch

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