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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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schon Hieronymus gegeben, daß nur in so ferneeine Theilung ihrer apostolischen Arbeiten ausgespro-chen sey, als sich Petrus und Paulus vermöge ihrergeistigen Individualität und Anschauungsweise jenermehr für die Juden, dieser für die Heiden becigen-schafte. Denn Petrus erkennt sich ausdrücklich fürberufen, den Juden und Heiden das Evangeliumzu verkündigen Apostelg. XV, 7. Wenn diese Ueber-einkuuft so strenge beobachtet worden wäre, wie konntesich denn vice ver,<?» der h. Paulus immer zuerstan die Juden zur Bekehrung wenden, da er stetsin den Synagogen vor allem auftrat? Apostelg. XIII,5. XV, 41. XXVIII, 17. u. a. m. In Rom wardas Judenthum das Medium, welches dem Christen-thum Eingang verschaffte, gar nicht zu gedenken, daßder h. Petrus schon weit früher nach der kirchlichenUeberliefcrung in Nom war, als jene Vertheilungihres apostolischen Wirkungskreises die beiden Apostelunter sich Vornahmen. Vergl. Steiger CommentarI. Brief Petri S. 20."*)

Allein da Ellcndorf diesen Einwurf auch von sei-nem Meister Velen hergenommen hat, so mag erauch die rechtpassende Entgegnung des Bischofs Jo-hannes von Nochester hören. Er sagt nämlich, darausfolge ganz natürlich, daß Petrus nach Rom, wo sehrviele Juden waren, gehen mußte, um diese zu gewin-nen, weil Paulus der Heidcnlehrer nach desVelensGrundsatz sich dieser nicht aunchmen dürfte. Sotödten sich die Gegner mit ihrem eigenen Schwerte.

*) Stenglein in der Tübinger Esch. Seite 452.