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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
Entstehung
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Denn eine Nachricht, die von Niemanden bezweifeltwird, pflegt man kurz zu berühren, besonders, wennman hierüber nicht absichtlich reden will; dann kannes keinem Leser der alten Väter entgehen, daß siedergleichen historische Angaben in einem ganz andernTone und Style mitthcilen als die Verfasser derApocryphen thun.

Anmerkung i.

Das Stammbuch der antipetrinischcn Familie da-tirt sich vom XIV. Jahrhundert, wo Marsilius vonPadua, der den Ludwig von Baiern gegen den Pabstvertheidigte, zuerst in Zweifel zu ziehen es wagte, obPetrus in Nom gewesen und die römische Kirche ge-stiftet habe; er glaubte, dem römischen Pabste keinenschändlichern Schabernack spielen zu können, als wenner die erste Gründung dieser Muttcrkirche angrifs.Er starb 1328. Ein gewisser Wilsclm, Lehrer desJoh. Wiclef, verbreitete diese Lüge weiter, die dannzur Zeit der Reformation sehr willkommen kam. Fla-ums Jllyrikus in dem Buch: «onti n l'riiiinüim 1'n-pue und in den Magdeburger Ccnturien, Uld ari ch*)Velen: Intior, <>no Poti»m Ilomnm non venitssernonstontnr 1560, Spanheim, Witsius gaben ihreinen gelehrten Anstrich, indem sie sich meistens aufdas Stillschweigen des h. Lukas fußten. GegenVelen trat zuerst auf der berühmte Bischof Johan-nes Fischer von Rochester, in der Schrift: tlonvul-

Unter diesen Namen soll nach Einigen sich Melanchtongesteckt haben.